Website-Icon Ideenwerkstatt von morgen

Für jeden der mal ’ne Banane will – Welthandel

Bei diesem Workshop geht es um die globale Vernetzung auf wirtschaftlicher aber auch auf kultureller Ebene. Welche Strukturen haben dabei die größten Auswirkungen auf das Leben der verschiedenen Kulturen weltweit? Was führt zur großen Ungerechtigkeit und was können Freihandelsabkommen dazu beitragen?

Workshopablauf:

Ausführlicher Ablauf:

Gruppengröße/ Zusammensetzung:

Dieser Workshop richtet sich an eine (Berufs-) Schulklasse  von ca.  15 Schülern im Alter zwischen 16 bis 18 Jahren.

Bei Bildung für Nachhaltige Entwicklung geht es darum, junge Menschen zu animieren, selber kritisch nachzufragen und Aktiv zu werden. Dafür ist es wichtig, keinen Frontalunterricht oder Lehrer-Schüler-Verhältnis aufkommen zu lassen, in dem der Schüler zum Konsumenten wird. Alle Inhalte werden daher gemeinsam durch Fragen erarbeitet.

Inhaltliche Anregungen

Dieser Workshop ist Globalisierungskritisch, aber nicht Protektionistisch! Die öffentliche Debatte wird meist auf Liberalismus vs. Protektionismus reduziert. Auf der einen Seite also die Weltbank mit Freihandelsverträgen und Schiedsgerichten, wo keine Regierung gestaltend eingreifen darf, wenn es beispielsweise um sozial- und Umweltstandards geht und auf der anderen Seite die nationalistischen Parteien (Trump, AFD etc.) die Globalisierung als Bedrohung empfinden und auf Abschottung setzen. Beim Liberalismus profitieren Unternehmen und werden immer mächtiger während beim Protektionismus die Macht bei nationalen Regierungen liegt.

Das interessante ist aber, selbst die neuen nationalistischen Ströhmungen haben ein ein Neoliberales Grundgerüst. Der Neoliberalismus hat seit dem zweiten Weltkrieg durch Thinktanks und der Übernahme von Lehrstühlen immer mehr für Sozialstaatabbau, Steuernsenkung und Privatisierung und damit erfolgreich Einzug in die nationale und globale Politik gehalten.

Hier soll der Fokus aber darauf gelegt werden, wie, unter welchen Rahmenbedingungen ein Handel in der globalen Partnerschaft gelingen kann. Wie funktioniert ein solidarischer Freihandel.

Einkommensungleichheit

Oxam errechnete 2016, dass die reichsten 8 Menschen so viel besitzen, wie die Hälfte der Weltbevölkerung. Das reichste Prozent der Weltbevölkerung besitzt seit 2015 mehr als die restlichen 99%.

WELTWEITE VERMÖGENSVERTEILUNG IM JAHR 2016

Von den meisten Ökonomen wird die wachsende Ungleichheit auf die lieberalen Handelsregelm im kapitalistischen Welthandel zurückgeführt.

Karte von morgen zu #fairtrade

Weltläden sind Anlaufstellen für anderes Wirtschaften aber auch für Bildungsarbeit und gesellschaftlicher Wandel

Große Karte öffnen

Mögliche Methoden

Perlenspiel:

Materialien

Quellen und weiterführende Links:

Clip über Welthandel:

AGRAPROFIT – Der Film

Anmerkungen / Optionen / Rückmeldungen:

Helmut@bildungsagenten.org

Fehler: Kontaktformular wurde nicht gefunden.

Diese Anfrage ist unverbindlich und kostenfrei. Unsere Workshops finanzieren wir zum Teil durch Spenden und durch die Unterstützung der Schulen.

Workshopthema: (inhaltlich)

Die mobile Version verlassen