2Was wäre, wenn die Erde eigentich alle Menschen mit Nahrung versorgen könnte und wir nur vergessen haben, wo die Natur diese Nahrung für uns bereit hält? Armut und Hunger zu beseitigen war das erste Ziel der Milleniums-Entwicklungsziele. Obgleich auf der Welt Nahrung für fast doppelt so viele Menschen produziert wird, als auf der Erde leben, so hungern doch 1 Milliarde von uns (Jeder siebte Mensch) und alle drei Sekunden stirbt ein Kind an Hunger. Damit ist Hunger ein politisches Problem und jeder Mensch der an Hunger stirbt, wird ermordert (Jean Ziegler, UN-Sonderbreichtserstatter). Doch wir können auch anders! Das beweisen viele kleine Projekte der Permakultur, einer nachhaltigen landwirtschaftliche wirtschaftsweise für eine dauerhafte Fruchtbarkeit der Böden.

Permakultur

Seit den 90er Jahren wurde in der Entwicklungshilfe und der Entwicklungs des ländlichen Raumes auf große Agrarindustrie gesetzt. Man glaubte durch massiven Kunstdüngereinsatz, Gentechnik und der Massenproduktion mit modernen Maschinen die armen Landstriche versorgen zu können. Dazu erwartete man durch eine liberalisierung der globalen Märkte eine wirtschaftliche Stärkung der Gegenden.

Doch das Gegenteil ist eingetreten. Viele Bauern wurden arbeitslos und mussten ihr Land verkaufen, bzw, ihr Land wurde verpfändet. Die neuen Agrarinvestoren kamen oft aus dem Ausland und verkauften auch ihre Erträge auf dem wirtschaftlich lukrativeren Weltmarkt und lokale Agrarbauern wurden abhängig von Saatgutverbänden, Maschinenanbietern und großen Handelsketten, welche die Preise diktierten. Dazu wurde der Boden von Jahr zu Jahr unfruchtbarer und die Zerstörung von Wäldern, Böschungen und natürlichen Flussläufen führte zu Erosion und Verwüstung. Kurzum, der prognostizierte Erfolg wurde zum Deaster. (Buch: Kein Brot für die Welt)

Die Initiative der Permaculture versucht nun das Gegenteil. Sie will Kleinbauern eine naturgerechte Wirtschaftsweise wieder näherbringen. Und zwar egal ob in der Stadt (Urbanguardening), im Slum oder in abgeschiedenen Regionen.

Ähnliches versucht die Initiative und Demeterfarm „Sekem“ in der ägyptischen Wüste seit 1977. Dort wo kein Hälmchen wächst, hat sie es geschafft, durch biologisch-dynamische Wirtschaftsweise aus der Wüste fruchtbaren Boden zu machen. Heute ist es eine Einrichtung mit viel Kultur und sozialem Engagement.

Permakultur ist ein Teilaspekt einer neuen Wirtschafts und Lebensweise

Permakultur ist ein Teilaspekt einer neuen Wirtschafts und Lebensweise

Karte von morgen

Karte aller #Permakultur Initiativen

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Karte der #Gemeinschaftsgarten und Urban Gardening

Essenssouveränität wird in Städten immer wichtiger. Aber eigentlich macht es in erster Linie nicht nur den Kinder Spaß, wenn wir in der Stadt selber sachen anbauen. Daher tun sich immer mehr zusammen, gründen Gärten und bauen ihr eigenes Gemüse an. Oft nach Permakulutr-Prinzipien.

Hier ist eine Karte der Gärten. Füge deinen hinzu und gib dem Eintrag das Stichwort Gemeinschaftsgarten

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Weitere, und auch vollständigere Karten, findet ihr unter gruenanteil.net und unter anstiftung.de/

Passende Workshops zum Thema

Landwirtschaft und Ernährung, Das globale Hungerproblem

Wachstum ohne Ende geht ebenfalls auf die Reduzierung und Fokusierung auf Menschliche und Natürliche Werte ein.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=aDgFjc_AI9A&w=800]

Materialien Permaculture:

Link zu den Datein: https://www.box.com/permacultur

Aktionsideen:

Fortbildungsmöglichkeiten

Mehr zu Permaculture:

Film: Perma Kultcha

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=aDgFjc_AI9A&w=800]

Film: Permaculture, a quiet Revolution:

Permaculture Forest Gardening Robert Hart:

Future Of Food – Genetically Modified Food:

The Story of Stuff:

The Power of Community. How Cuba Survived Peak Oil:

Sepp Holzer Porträt Permakultur Krameterhof

Darren Doherty – Broadacre Permaculture & Keyline Designer

Projekte in Deutschen Städten:

Siehe die Karte weiter oben.

Community

Die Wüste blüht wieder: Demeter – Permacultur-Projekt in der Wüste Agyptens: http://www.sekem.com/
www.cohousing.org – cohousing association of usa
www.community.ic.org – community magazine, usa, some europe
www.communitysolutions.org – dedicated to dev’t, + growth sustainable local communities
www.crystalwaters.org.au – largescale pc community, australia
www.dancingrabbit.org – dancing rabbit ecovillage, usa
http://directory.ic.org/ – communities directory, fellowship of intentional community
www.ecovillages.org
www.ecovillage.ithaca.ny.us – ithaca, new york, us
www.gaia.org – global ecovillage information, sustainable human settlements
www.gen.ecovillage.org – global ecovillage org.
www.ic.org – intentional communities
www.lamafoundation.org
www.tamera.org
– portugal, peace research village & healing, biotopes worldwide, volunteers
www.thefarm.org – one of the longest and most successful intentional comm. in U.S.
www.earthaven.org – a very successful usa community, natural building, permaculture, ecovillage member

Urban
www.cityrepair.org

http://youtu.be/qVq0exoGySc
www.ecocitybuilders.org/
– reshaping cities,towns and villages for long term health of human and natural systems
www.natureinthecity.org
www.sector39.co.uk
– urban rooftop garden
www.urbanpermacultureguild.org – bay area, california, usa, good stuff

www.wastewarriorsworld.com
http://www.neweconomics.org/sites/neweconomics.org/files/Great_Transition_0.pdf
http://www.wellbeingmanifesto.net/uk_manifesto.pdf
http://www.wellbeingmanifesto.net/
http://groups.google.com/group/permaculture-glocal/topics?hl=en
https://sites.google.com/site/permacultureglocal/home.

Trainings für small-scale-farmers in Canada: http://www.harvestmoonsociety.org The Harvest Moon Society

Bildungskoffer – Land, Hunger und Ernährung