Näh dich frei vom Konsum - Titelbild - 2 „Näh dich frei vom Konsum“ ist eine low-budget Aufklärungs- und Weiterbildungsheft, welches den Kleidungskonsum der Deutschen kritisch darstellt und auf die Produktionsbedingungen aufmerksam macht. Das Besondere ist, dass es über die bloße Darstellung des Konsums hinausgeht und motiviert aktiv kleidungsbewusst zu leben. Oder sich in Nähcafes gegenseitig zu helfen.

Ein Heft mit vielen Ideen

Auf 21 Seiten sind erste Nadelstiche erklärt und ganz einfache Reparaturen von T-Shirts und Co beschrieben. Ein fehlender Knopf sollte nun kein Abschreibungsgrund mehr für ein Hemd sein, genauso wenig wie ein Loch in der Jeans.

Also los, das Heft kurz ausdrucken und los gehts: Nadel in die Hand für eine faire Welt!

Begegnungen beim Schneidern

Mit diesem Heft macht schneidern jeder Klasse Spaß. Ihr braucht dazu nur Nadel, Faden und bestenfalls Nähmaschinen.

Besonders geeignet ist dieses Heft auch für die Arbeit mit geflüchteten

Karte von morgen der Nähcafes

Nähcafes sind Begegnungsorte, wo Menschen gemeinsam schneidern. Oftmals haben sie einen interkulturellen Anspruch und sind daher tolle Gelegenheiten in Kontakt zu kommen, auch wenn die Sprachen nicht die gleichen sind.

Wenn du weitere Nähcafes kennst, füge sie bitte der Karte von morgen hinzu. Einfach das stichwort „nähcafe“ vergeben, dann erscheint der Eintrag auf dieser Karte.

Druckversion als Heft

„Näh dich frei vom Konsum“-Heft -Bastelanleitung

  1. Druckt die Datei „Näh dich frei vom Konsum – Heft“ auf zwei Blättern aus, am besten auf Recycling-Papier. Dafür gibt es die Vorderseite 1 und die dazu passende Rückseite 1, sowie die Vorderseite 2 und Rückseite 2.
  2. Schneidet die Blätter in der Mitte durch, so dass ihr insgesamt vier halbe A4-Seiten vor euch liegen habt.
  3. Nun noch die Seiten sortieren,
  4. Faltet die Seiten zu einem A6-Heftchen. Einmal in der Mittelfalte tackern und es hält für ewig zusammen.

Fertig und bereit zum Verteilen!

Geeignete Bildungskoffer:

  • Der Weg einer Jeans thematisiert das Preisdumping und die Menschenrechtsverbrechen beim Kleiderkauf.

Der Weg einer Jeans

Nähen unter Zwang

4 Studenten erleben im Selbstversuch einen Tag lang die harten Arbeitsbedingungen von Näherinnen in den Textilfabriken von Entwicklungs- und Schwellenländern, den sogenannten Sweatshops. 15 Stunden harte Arbeit unter widrigen Bedingungen.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=dSs13_n2dE8&]

Teilnehmer: Marina Bröder, Anja Pross, Paul Jurisch, Maximilian Klyk,
Sprecher: Fabian Weller Kamera, Schnitt & Musik: Patrick Schuble

Rückmeldungen

Weitere Informationen gibt es bei den Bildungsagenten Marina Tulin und Juscha Hildmann nadelstichekonsumfrei@gmail.com